Alpen in GB-Händen
Wusstet ihr, dass in Vorarlberg auf 520 Alpen 39.400 Tiere gealpt werden, etwas mehr als die Hälfte der landwirtschaftlichen Flächen alpwirtschaftlich genutzt wird und dass GB-SchülerInnen bei der Pflege und Freihaltung dieser Alpweiden seit Jahren aktiv beteiligt sind?
Gepflegte Alpweiden sind das Markenzeichen einer lebendigen Alpwirtschaft, welche Vorarlberg seit Generationen auszeichnet. Sie wurden vom Menschen erschaffen, schützen vor Naturgewalten, sind Produktionsgrundlage und wahren die ökologische Vielfalt. Aufgrund des zunehmenden Arbeitskräftemangels, der sinkenden Besatzstärke, des jährlichen Waldflächenzuwachses und der schwierigen Bewirtschaftung kommt es auf vielen Alpen zur Verwaldung und Verunkrautung.
Die SchülerInnen der 5gba, 7gba und 7gbb waren diese Woche auf der Vordergarnitzaalpe im Laternsertal und auf der Alpe Platzis im Montafon unterwegs, um die Älpler beim „Gmewärch“ zu unterstützen: es wurde „gschwendat“, „möt dr Seisa usgmäht“, „Kress of Hüfa gwarfa“ und „jede Mengie giftigs Züüg zsemmagrächalat“ und weil noch Kräfte übrig waren, wurden „Ste ghüfnat“ und „Germera usgstocha“.
Neben dem Kennenlernen einer guten Weidepflege bleibt den SchülerInnen das Wissen, dass miteinander oft Großes bewegt wird, dass gemeinsam in der Natur „schaffa“ auch sehr entspannend sein kann und dass nur durch viele aktive Hände die Kulturlandschaft erhalten bleibt.
Wir danken an dieser Stelle Martin Rusch, Rudolf Metzler, dem Illwerke Tourismus, Hannes Wachter und seinem Team für freie Fahrt, Werkzeug und Verpflegung und „plangan scho“ auf eine Wiederholung im „nöschta Langsa“!
Das Begleitlehrer-Team











































