Bericht zum Weltklimaspiel

In der Woche vom 06. bis zum 08. Mai durfte die 3NA am Weltklimaspiel teilnehmen.

Unter der Leitung von Verena Engstler und Sylvia King-Ehe wurden gemeinsam Konzepte erstellt, um die Situation in einer fiktiven Welt zu verbessern: Lebensqualität erhöhen, Hunger vermeiden, Bildungschancen verbessern und gleichzeitig dem Leben aller Weltbürgerinnen und -bürgern nicht schaden.

In der Mitte des Klassenraums wurde ein großes Spielbrett aufgestellt. Es zeigte fünf verschiedene Staaten, die, wie sich im Laufe des Spiels herausstellte, unsere Kontinente und somit die Erde darstellen sollten. In den Ecken waren Skalen angebracht, bei denen Lebensqualität, der CO2 Ausstoß, etc. angezeigt wurden. In dem Spiel vertrat jedes Team, das aus je zwei Personen bestand, eine Rolle, entweder die der Firmenchefs, die der Regierungschefs, der Zivilgesellschaft oder die der UiO (ähnlich der UNO).

Jede Runde bestand aus drei Phasen:

1. Ereignisphase:
In der Ereignisphase wurden aus einem Stapel mit Karten Naturkatastrophen gezogen, auf welche reagiert werden musste, um die Lebensqualität nicht zu schädigen. Außerdem wurde in der Ereignisphase der Bevölkerungszuwachs verkündet.

2. Die Verhandlungsphase: In der Verhandlungsphase hatte jedes Land die Aufgabe, seine Bevölkerung mit Rohstoffen, Nahrung, Energie und Wohnraum zu versorgen. Die Unternehmen mussten ihre Ware verkaufen und neue Rohstoffe kaufen um in der nächsten Runde zu produzieren.
Die Zivilgesellschaft konnte Ereigniskarten kaufen, um Naturkatastrohen zu verhindern. In dieser Zeit hatte die UiO die Aufgabe Gesetzte zu erstellen, Verträge zu unterzeichnen und falls nötig auch Gerichtsverfahren zu führen.

3. Die Verkündungsphase: In der Verkündungsphase konnte jedes Team seine Fortschritte verkünden, sei es den Kauf einer Entwicklung oder auch nur die Versorgung der Bevölkerung.

Nach jeder Verkündungsphase wurde der Überblick des CO2 Ausstoßes angesehen und verglichen. Nach sechs gespielten Runden konnten wir durch den Bau von nachhaltigen Gebäuden und durch Zusammenarbeit bewirken, dass sich unsere Emissionen gesenkt haben.

Unterstützt wurde das Spiel durch eine App am Handy, die das Kaufen und Verkaufen von Produkten, das Kaufen von Entwicklungen und vieles weitere durchführen konnte.

In dieser Woche haben wir auch ohne regulären Unterricht viel von gelernt. Wir haben Zusammenhänge erkannt und gelernt, dass nur durch gemeinsame Anstrengungen das Ziel der Senkung von Emissionen erreicht werden kann.

Insgesamt haben uns die drei Tage als Klasse einander nähergebracht. Wie bedanken uns bei Verena und Silvia für die tolle Spielführung und hoffen, dass im nächsten Jahr eine andere Klasse wieder die Möglichkeit der Spielbeteiligung bekommt.

Paul Unterweger, 3na