Das BG Bludenz beim Hackathon

Im Schuljahr 2023/24 gab es eine Premiere: Zum ersten Mal wird ein Wahlpflichtgegenstand angeboten, der sich mit Programmieren beschäftigt.

Eine weitere Premiere fand am 7. Juni statt, als sich das BG Bludenz erstmalig am seit 2015 von den Digitalen Initiativen Vorarlberg veranstalteten „Umma-hüsla“-Hackathon beteiligte.

Laut Wikipedia ist ein Hackathon „eine kollaborative Soft- und Hardwareentwicklungsveranstaltung.“ Diese Definition beschreibt zwar zutreffend, worum es sich bei einer solchen Veranstaltung handelt, vermag aber nicht die Vielfalt der unterschiedlichen Projekte zu fassen, die bei der zweitägigen Veranstaltung von Teams aus jungen und schon etwas erfahreneren Menschen erstellt werden: Ob eine 3D-Maus, eine kreative Software-Lösung für ein mehr oder weniger wichtiges Problem oder, wie in unserem Fall, der Versuch, eine Künstliche Intelligenz zu trainieren – für all diese Projekte bietet der „Umma-hüsla“-Hackathon den Raum und die kreative Atmosphäre.

Fünf Schüler:innen aus dem Wahlpflichtgegenstand Coding ließen sich auf die Magie des Nachmittags – das Motto des Hackathons war „It’s a kind of magic“ – ein. Das Vorhaben war ambitioniert: Eine KI sollte mit einem sortierten Datensatz von über 4000 Röntgenbildern trainiert werden, sodass sie einen Knochenbruch von einem heilen Knochen unterscheiden kann. Letztlich erwies sich dieses Vorhaben zwar als zu ambitioniert. Dafür durften die Schüler:innen eine spannende Initiative aus dem Bereich der digitalen Kreativität kennenlernen. Für das leibliche Wohl war gesorgt, die Infrastruktur für kreative Projekte vorhanden. Der Zugewinn an Wissen für alle Beteiligten ist sicher groß, denn auch aus dem Scheitern kann man lernen – manchmal mehr als aus einem (zu) einfachen Projekt.

Mag. Manuel Feichtner

Bildquelle der Vorschaubilder:

Digitalen Initiativen Vorarlberg bzw. das Team des Hackathon