Ein etwas anderer Zugang zur geometrischen Optik

Unsere sechste Klasse aus dem Zweig Natur&Technik zeigte handwerkliches Geschick und baute sachkundig noch verwendbare Teile aus alten Overheadprojektoren aus.


Im Zuge der Digitalisierung des Unterrichts am Gymnasium Bludenz haben die meisten Overheadprojektoren ausgedient und werden fachgerecht entsorgt.

Ausgerüstet mit Schraubenziehern, Sägen und einer Leiter nützte die 6NA diese Gelegenheit und baute noch verwendbare Teile der alten Overheadprojektoren aus. Bei den „begehrten Objekten“ handelte es sich um die Kondensorlinsen im Bereich der Halogenlampen und die großen Fresnellinsen, die sich knapp unter der Folienauflage befanden. Die Halogenlampen wurden mit einem Blatt Küchenrolle umwickelt und sanft herausgezogen. Weiters wurden noch einige Glasplatten und Spiegel entfernt.

Die Glasplatten werden bei Demonstrationsversuchen im Magnetismus zum Einsatz kommen. Die Halogenlampen dienen als Ersatzlampen für die in den Physiksälen noch vorhandenen Overheadprojektoren. Die dicken Glaslinsen und Fresnellinsen werden im naturwissenschaftlichen Praktikum Physik ihre Verwendung finden.

Die Schülerinnen und Schüler der 6NA zerlegten die Overheadprojektoren mit großer Begeisterung. Diese Stunde zur geometrischen Optik wird wahrscheinlich im Gegensatz zu etlichen anderen Physikstunden in bleibender Erinnerung bleiben.

Prof. Michael Salzgeber