One-Minute-Sculptures der 5GBA
Der österreichische Künstler Erwin Wurm schaffte den weltweiten künstlerischen Durchbruch mit seinen „One Minute Sculptures“. Die 5GB nutzte den Corona-Lockdown, um einige davon nachzustellen. Wurms „One Minute Sculptures“ sind flüchtige Momentaufnahmen von schrägen, zum Teil absurden Performances von Objekt- beziehungsweise Körperskulpturen. In Ausstellungen lädt Erwin Wurm Besucher mit einfachen Skizzen ein, selbst für kurze Zeit zur Skulptur zu werden.
Wurm bricht mit seinen „One Minute Sculptures“ mit dem gewaltigen Anspruch an die Skulptur, die normalerweise Jahrzehnte, Jahrhunderte, sogar Jahrtausende überdauern kann. Durch das Einbeziehen des Publikums möchte er, dass die Personen nachempfinden können, wie man sich fühlt etwa mit einem Eimer auf dem Kopf. Doch viele Ausstellungsbesucher trauen sich nicht die vorgegebenen Posen nachzustellen, aus Angst, fotografisch festgehalten zu werden oder lächerlich zu wirken. Dies versetzt vor allem den „steifen“ deutschsprachigen Bürger in Angst.
Ein großes Anliegen von Wurm ist es, dass Kunst zur Diskussion anregen soll.
Die Schülerinnen und Schüler der 5GBA haben sich im Unterrichtsfach Bildnerische Erziehung vor der Corona-Krise mit Fotografie beschäftigt. Um das Erlernte zu vertiefen, sollten die Jugendlichen fotografisch tätig werden. Ich wollte den Schülerinnen und Schülern eine Aufgabe geben, die ihnen die Home-Schooling-Zeit ein wenig erheitert, deshalb mussten sie sich mit dem Künstler Erwin Wurm auseinandersetzen und selbst ein paar „One Minute Sculptures“ kreieren.
Ich hoffe, sie hatten Spaß bei der Umsetzung!
Prof. MMag. Stefanie Stemer-Walch
Foto-Credits: www.erwinwurm.at und privat





































