Studienluft schnuppern

Früh am Morgen fuhren die Schüler:innen der 7na und des Wahlpflichtfachs Coding am 25. Februar mit dem Zug nach Innsbruck, um den Tag der Mathematik, Informatik und Physik an der Leopold-Franzens-Universität zu besuchen.

Nach ihrem gewählten Haupt- und Nebeninteresse waren sie in unterschiedliche Gruppe eingeteilt. Das Hauptprogramm in Informatik begann mit einem Vortrag im großen Hörsaal des Bauingenieurgebäudes. Die Schüler:innen erfuhren, wie Empfehlungssysteme funktionieren. Im Anschluss fanden Workshops in Kleingruppen statt, in denen beispielsweise die Funktionsweise von ChatGPT erarbeitet wurde. Die Physikinteressierten begannen den Vormittag nach einem kurzen Besuch der Ausstellung mit einer Führung durch ein Labor der Ionenphysik. Die Master- und PhD-Studierenden zeigten dabei ihre Experimente mit Hochvakuum, Ionen und Molekülen. Danach gab es einen Vortrag zur Ionenphysik, in dem es um die Eigenschaften von Molekülen – Farbe, Geruch und Geschmack – ging und der mit Demonstrationsexperimenten ergänzt wurde. Anschließend führten Studierende durch die Labore der Quantenphysik, in denen Konzepte des Quantencomputers erforscht werden.

Nach der Mittagspause, in der die Schüler:innen von der Studierendenvertretung zum Essen eingeladen worden waren, begann das Nachmittagsprogramm im Nebeninteresse. Die Mathematiker:innen erfuhren in einer Vorlesung von numerischen Lösungsverfahren, Simulationen und anwendungsorientierten Problemen der Mathematik. Anschließend fand ein Workshop statt. Ähnlich verlief es in der Informatik. Der Workshop befasste sich mit der künstlichen Intelligenz und erklärte anhand einfacher Beispiele, wie ein Large Language Model funktioniert.

Am Tag der Mathematik, Informatik und Physik konnten die Schüler:innen erste Uni-Luft schnuppern und die unterschiedlichen Arten von Lehrveranstaltungen an einer Universität kennenlernen. Besonders genau befassten sie sich mit Studienmöglichkeiten im naturwissenschaftlichen Bereich.

 

Mag. Manuel Feichtner