Vive la France!
Endlich war es so weit! Als wir im Februar unsere französischen Gastschüler:innen verabschiedeten, taten wir dies mit der Gewissheit, sie bald wieder zu sehen.
Mit viel Vorfreude starteten wir am Freitag, 14. Juni um 5Uhr morgens unsere Reise nach Clisson. Da die Route uns nahe Paris vorbeiführte, war unser erster Stop bereits von vornherein klar: La ville de l’amour -Paris
Paris: Die Stadt der Lichter
Die 5ka und 20 weitere Französischschüler:innen erkundeten für zwei Tage mit den Professor:innen Katharina Wirth, Iris Schalegg, Evelyn Madlener und Klassenvorstand Jürgen Schacherl die Hauptstadt Frankreichs. Dort ging es Schlag auf Schlag: In einem wahren Wirbelwind an Aktivitäten besichtigten wir den Eiffelturm, das Centre Pompidou, Notre Dame, das Quartier Latin und Montmartre. Nachdem wir in 330m Höhe auf der Spitze des Eiffelturmes die Aussicht genossen hatten, hängten wir gleich noch eine Stadtführung an, um einen ersten Einblick in die Geschichte und Kultur der Metropole zu erhalten. Was für ein tolles Gefühl war es, die berühmten Sehenswürdigkeiten und den Trubel der Großstadt einmal aus nächster Nähe zu erleben und nicht nur in den Schulbüchern zu sehen!
Clisson: Das Italien der Bretagne
Die Ankunft in Clisson war von großer Vorfreude geprägt. Mit im Gepäck hatten die Schüler:innen einen ordentlichen Batzen an Nervosität, schließlich war es für viele von ihnen das erste Mal, dass sie ohne ihre Eltern in einem anderen Land unterwegs waren. Sie wohnten bei jenen Gastfamilien, deren Kinder sie bei sich zuhause untergebracht hatten. So konnten sie die Freundschaftsbande weiter knüpfen, das französische Familienleben (inklusive so manchem Kulturschock…) hautnah erleben und ihre Sprachkenntnisse vertiefen. Das erforderte natürlich viel Bereitschaft, mit Heimweh umzugehen, die eigene Komfortzone zu verlassen und sich auf das Abenteuer einzulassen.
Um uns willkommen zu heißen und den Aufenthalt unvergesslich zu machen, hatte sich unsere Gastschule auch ein abwechslungsreiches Programm ausgedacht: Auf der sportlichen Seite standen Kajaking, „la Tyrolienne“ und „Grimp‘arbre“, Katamaran-Segeln, „Char à voile“ und Schwimmen im Atlantik ebenso auf dem Programm wie ein leidenschaftliches Public Viewing des EM-Spieles Österreich gegen Frankreich. Außerdem fuhren wir in den historischen Themenpark Puy du Fou, wo in spektakulären Inszenierungen Ereignisse der französischen Geschichte actionreich zum Leben erweckt wurden. Ein Besuch in Nantes zeigte uns zuletzt eine bedeutende Stadt zwischen bewegter Geschichte und moderner Kultur. Wir erkundeten das historische Stadtzentrum, sowie die „grandes Machines de l’île“, bevor wir mit dem Navi-Bus über die Loire in das malerische Fischerstädtchen Trentemoult fuhren, um den Tag mit einem Spaziergang in den kleinen bunten Gassen ausklingen zu lassen.
Abschied und Ausblick
Trotz aller Vorfreude darauf, bald wieder zu Hause zu sein, fiel uns der Abschied nach sieben ereignisreichen Tagen schwer. Wir nehmen viele schöne Erinnerungen mit nach Hause: Ein Segelausflug auf dem Atlantik und eine Char à voile-Rundfahrt am Strand waren nur zwei der Highlights, die wir bestimmt nie vergessen werden. Liebe Schüler:innen, wir sind stolz auf euch, ihr habt diese Herausforderung mit Bravour gemeistert. Euer Mut, eure Offenheit und eure positive Stimmung haben diese Woche auch für uns Lehrpersonen zu etwas ganz Besonderem gemacht.
Wir sind bereits gespannt auf ein neues Abenteuer mit unseren französischen Freunden im Jahr 2025.
Doch nichts davon wäre möglich gewesen ohne Erasmus+, das Mobilitäts- und Austauschprogramm der EU. Es spielt eine entscheidende Rolle dabei, den interkulturellen Austausch zu fördern. In einer zunehmend vernetzten und komplexen Welt ist es wichtiger denn je, solche Verbindungen zu stärken und den Weg für eine friedliche und kooperative Zukunft zu ebnen. Wir sind froh und dankbar, Teil dieses Programms gewesen zu sein.










