Workshop „Rap gegen Rassismus“

Am Montag, den 9.12.24, nahmen die 6ka und ihr Klassenvorstand Jürgen Schacherl im Jüdischen Museum Hohenems an einem erkenntnis- und abwechslungsreichen Workshop zum Thema „Rap gegen Rassismus“ teil, in dessen Rahmen sie nicht nur anti-rassistische Rapper:innen kennenlernen durften, sondern sogar eigene kleine Raps schreiben konnten.

Angesprochen auf ihre Wahrnehmungen und Learnings meinten die Schüler:innen im Anschluss unter anderem:

„Wir haben sehr viel über das Thema Rassismus gelernt, vor allem über die mal mehr, mal weniger subtilen Arten, Rassismus zu zeigen, die Gefühle der betroffenen Menschen und wie sie mit den täglichen ‚Mückenstichen’ umgehen. Wir wissen nun, besser auf Rassismus und Diskriminierung zu reagieren, wenn er uns begegnet.“

„Es gibt viele Formen von Rassimus. Vieles davon passiert unterschwellig und unbewusst. Es ist wichtig, sich seiner Worte und Taten mehr bewusst zu sein.“

„Auch wenn Fragen wie „Wo kommst du hier?“ oder „Wow, warum kannst du so gut Deutsch?“ meist nicht als Beleidigung gemeint sind, können sie durchaus so aufgefasst werden, weil die Betroffenen durch diese Sätze tagtäglich damit konfrontiert werden, dass sie als „anders“ wahrgenommen werden. Darum ist es wichtig, den Betroffenen zu glauben.“

Extremismusprävention ist immer wichtig, aber gerade in Zeiten, in denen Diskriminierung und Rassismus wieder vermehrt Zulauf haben, gewinnen diese gesellschaftskulturellen Vermittlungsformate für Toleranz und Empathie noch mehr an Bedeutung. Daher, danken wir euch, liebe Lisabell Roth und liebe Franziska Völlner dass ihr eure Kompetenz und euer Wissen, auch aus der Betroffenenperspektive heraus, mit uns teilen konntet.

 

 

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